Sonntag, 19. April 2009


In Dunedin habe ich mit Christian noch die Speight's Brauerei besichtigt, war aber relativ enttaeuscht davon. Wir wurden ca. eine Stunde durch die menschenleere Brauerei gefuehrt und haben mehr oder weniger eine Werbeveranstalltung der Brauerei besucht. Aber immerhin haben wir erfahren, warum das Bier hier teilweise recht suesslich schmeckt: Vielen Bieren wird waehrend des Brauvorganges Zucker zugesetzt um den Prozess der Alkoholentwicklung zu beschleunigen...
An den darauffolgenden Tagen habe ich noch die steilste Strasse der Welt (bis zu 42 Grad Steigung) angeschaut und weitere Highlights in und um die Stadt. Am Freitag bin ich dann ueber die Tunnel Beach (ca. 1870 hat ein Herr Cargill einen Tunnel in die Felsformation runter zum Strand geschlagen, um den Strand fuer seine Familie zugaenglich zu machen) weiter an der Ostkueste in Richtung Norden gefahren. Auf dem Weg hab ich mir einige interessante Plaetze angeschaut (u.a. die Elephant Rocks) und war etwas Wandern.

Zur Zeit bin ich in Geraldine und werde heute Mittag weiter auf der Nebenstrecke in Richtung Christchurch fahren. Mein naechster Stop wird ca. 25 Km von hier entfernt sein, dort gibt es ein weitlaeufiges Waldgebiet (Peel Forest) mit weiteren Wanderwegen und jahrhunderte alten Baeumen.

Samstag, 11. April 2009

Milford Sound / Catlins / Dunedin

Nach unserem Aufenthalt in Queenstown sind wir weiter zum Milford Sound gefahren. Anfangs hatten wir etwas Regen auf der Fahrt aber Richtung Milford Sound wurde das Wetter immer besser.
Fuer den darauffolgenden Tag haben wir dann eine Bootstour durch den Sound gebucht, leider hat es die ganze Fahrt durch in Stroemen geregnet. War aber auch sehr beeindruckend, das Wasser hat sich seinen Weg an den Bergen hinunter gesucht und so sind viele kleine Wasserfaelle entstanden.

Anschliessend sind wir weiter in Richtung Sueden gefahren und haben zwei Tage in den Catlins (Nationalpark) verbracht. Der Nationalpark hat sehr viele gruene Wiesen zu bieten und hat einiges vom Allgaeu.

Seit Mittwoch Abend bin ich in Dunedin und hab genug Zeit um mir die Stadt und das Umland anzuschauen. Gestern bin ich auf die Otago Peninsula gefahren und konnte bei bestem Wetter die Vielfalt der Natur geniessen und einige Tiere beobachten.
Auf dem Rueckweg in die Stadt ist mir das "Dunedin Ice Stadium" auf der Karte aufgefallen und ich bin vorbeigefahren, um mir das Stadion anzuschauen. Vor dem Eingangstor gab es dann eine Ueberraschung: Zur Zeit findet hier die Eishockey-WM der Division III statt und gestern war der erste Tag. Ich hab mir gestern zwei Spiele angeschaut (Irland - Griechenland und Neuseeland - Luxemburg) aber das Niveau war sehr schwach, kommt bei weitem nicht an das gewohnte Bayernliganiveau heran. Und auch der Zuschauerzuspruch ist sehr gering, das erste Spiel sahen keine 200 Leute und beim Neuseelandspiel ware es geschaetzte 500-600 Zuschauer.

Donnerstag, 2. April 2009

Lake Tekapo / Mt. Cook Nationalpark


Martin ist mittlerweile gut zu Hause angekommen (viele Gruesse) und ich bin weiter an den Lake Tekapo gefahren. Habe mit dort am Sonntag ein Mountainbike ausgeliehen und die Gegend rund um den See erkundet. Das Wetter hat mitgespielt und so konnte ich zwei schoene Tage mit Wandern und Biken verbringen. In meinem Hostel hab ich dann einen Schweizer (aus der frz. Schweiz - wir konnten uns aber nur auf Englisch unterhalten, weil seine Deutschkenntnisse aehnlich gut waren wie meine Franzoesischkenntnisse ;) ) und mit dem hab ich mich dann am Dienstag auf dem Weg zum Mt. Cook Nationalpark gemacht. In diesem Nationalpark gibt es 22 Berge mit einer Hoehe von ueber 3.050 m, der Mt. Cook ist der hoechste Berg in NZ mit 3.754 m und wird von den Maori Aoraki genannt, was soviel bedeutet wie "Durchbohrer der Wolken". Leider war das Wetter am Dienstag nicht besonders gut und so haben wir den Tag in dem Dorf Twizel verbracht.
Am Mittwoch hat sich die Situation gebessert und wir haben uns bei leichter Bewoelkung auf zum Mueller Hut (eine unbewirtschaftete Berghuette) gemacht. Der Weg war zwar nur knappe 5 Km lang, aber ueber 1.000 Hoehenmeter mussten ueberwunden werden. Die Wanderung war anstrengend, es hat sich aber sehr gelohnt. Auf dem Hut war es noch bewoelkt aber auf dem Rueckweg sind die Wolken dann verschwunden und wir hatten einen schoenen Ausblick auf das Hooker Valley.
Mittlerweile bin ich auf dem Weg nach Queenstown. Dort werd ich eine Nacht verbringen und dann gehts mit Christian und Greta in Richtung Milford Sound, wir wollen dort am Sonntag eine Bootstour mitmachen.