Freitag, 27. März 2009

Fahrt von Queenstown nach Christchurch


Martin fliegt morgen wieder nach Hause und sein Verbindungsflug nach Auckland geht ab Christchurch. Daher sind wir von Queenstown aus mit vielen Zwischenstopps nach Christchurch gefahren. Kurz nach Queenstown hatten wir eine Schafherde vor uns und wussten erst nicht, was wir machen sollen. Der Schaefer hat das wohl gemerkt und uns ein "drive thru" zugerufen. Wir sind dann ganz langsam und vorsichtig durch die Herde gefahren und hatten einen riesen Spass dabei.
An der Kueste haben wir dann versucht, Pinguine zu sehen. Unser erster Stopp war in Moeraki, aber ausser den Boulders (Steinkugeln direkt am Strand) haben wir leider nichts zu sehen bekommen. An den naechsten Straenden hatten wir auch Pech und so haben wir auf die "Pinguinstadt" Oamaru gehofft. Wir haben einige Seeloewen beim Faulenzen sehen koennen aber ausser Pinguinstatuen und Warnschildern war es wieder nichts.
Nach einer Nacht auf einem verlassenen Berggipgfel (wir sind 5 Stunden vor unserem Auto gesessen und innerhalb dieser Zeit sind gerademal 9 Autos vorbeigefahren) mit einem schoenen Sonnenuntergang sind wir mittlerweile gut in Christchurch angekommen. Die Naechte verbringen wir hier auf einem Campingplatz der nur 3 Minuten vom Stadtzentrum entfernt ist. Martin fliegt morgen nach Hause und ich werde dann wieder Richtung Sueden weiterziehen.

Montag, 23. März 2009

Suedinsel

Seit Sonntag sind wir auf der Suedinsel. Nach der Ankunft sind wir den malerischen Queen Charlotte Drive an der Kueste entlang gefahren und haben die Nacht auf einem kleinen abgelegenen Campingplatz bei Havelock verbracht. Am darauffolgenden Morgen waren wir wandern und sind anschliessend nach Punakaiki an die Westkueste gefahren. Dort haben wir Christian (ein Studienkollege von Martin und mir) und Greta getroffen und zusammen drei Tage (u.a. mit Surfen) verbracht. In Punakaiki konnten wir zudem die Pancake Rocks beachten und haben einen eindrucksvollen Einblick in die Kraft des Meeres bekommen. Durch jahrtausende langes einwirken hat sich dort eine einzigartige Steinformation entwickelt.
Unser naechstes Ziel war der Franz Josef Gletscher und am darauffolgenden Tag haben wir den Fox Gletscher angeschaut.
Mittlerweile sind wir in Queenstown, der Stadt mit dem reichhaltigsten Angebot an Extremsportarten, und werden morgen weiterziehen in Richtung Westkueste.

Mittwoch, 18. März 2009

Wellington

Nach unserer Zeit in New Plymoth sind wir den Surf Highway in Richtung Sueden entlang gefahren und haben drei Tage in Wellington verbracht. Wellington ist eine wunderschoene Stadt und wir hatten gigantisches Wetter und konnten uns so saemtliche Sehenswuerdigkeiten anschauen. Am Samstag fand zudem noch das Vodafone-Musikfestival statt. Es war schon monatelang ausverkauft und so sind wir leider nicht direkt auf das Festivalgelaende gekommen, wir haben jedoch vor dem Gelaende einiges von den 35 Bands mitbekommen und konnten eine Band sogar live betrachten, nachdem die Absperrung nicht fuer alle Gebiete so ernst genommen wurde.
Am Sonntag haben wir dann mit der Faehre von Wellington nach Picton auf die Suedinsel uebergesetzt. Wir hatten dabei wieder traumhaftes Wetter und konnten sogar einige Pinguine im Wasser schwimmen sehen. Die Fahrt dauerte drei Stunden, ist bei strahlendem Sonnenschein und der wunderschoenen Aussicht jedoch sehr schnell vergangen.
Am Montag haben wir eine dreistuendige Raftingtour durch den Buller River mitgemacht und konnten dabei u.a. von einer 9 Meter hohen Klippe in den Fluss springen. Jetzt sind wir in Punakaiki im Hostel und geniessen eine traumhafte Aussicht auf das Meer und auf die Pancake Rocks, eine Gebirgsformation die durch den Einfluss des Meeres aussieht wie viele uebereinander gestappelte Pfannkuchen.
In den naechsten Tagen werden wir weiter in Richtung Sueden Reisen und auf dem Franz Josef Gletscher wandern.

Montag, 9. März 2009

Die ersten Tage in Neuseeland


Wir sind mittlerweile gut in NZ angekommen. Wir haben uns nach der Ankunft einen Van angeschaut und uns einstimmig fuer das Auto entschieden. An dem Van war jedoch der Rotator zur Kuehlung des Motor defekt und so musste der Wagen am naechsten morgen in die Werkstatt. Dadurch haben wir die Moeglichkeit bekommen, uns Auckland naeher anzuschauen. Auckland hat jedoch nicht besonders viel zu bieten, es ist eine Grossstadt wie jede andere...
Wir waren daher froh, dass wir am darauffolgenden Tag in Richtung Coromandel Peninsula aufbrechen konnten. Dort haben wir viele traumhafte Staende gesehen, u.a. die Steinformationen des Cathedral Cove. Danach ging es weiter nach Tauranga, einer malerischen Stadt an der Ostkueste. Dort haben wir die Nacht im Hostel verbracht und sind anschliessend zum Lake Taupo, dem groessten See in NZ, weitergefahren. Danach ging es zum Tongariro Alpine Crossing, eine ca. 20 km lange Tageswanderung ueber einen Vulkan. Trotz flotten Schrittes waren wir 5,5 Std. unterwegs, auf dem Gipfel war es sehr stuermisch und es hat angefangen zu Regnen.
Zur Zeit sind wir in New Plymouth auf einem Caravan Parkplatz. Das Wetter soll morgen richtig gut werden und daher haben wir uns dazu entschlossen, an einem Surf-Kurs teilzunehmen.

Montag, 2. März 2009

Seoul


Nach einem sehr angenehmen ca. zehneinhalbstuendigen Flug sind wir in Seoul/Incheon gelandet. Das Essen im Flugzeug war nicht so der Bringer, wir haben uns aber auch fuer die koreanische Variante entschieden und bekamen u.a. eine Seealgensuppe...
Nach anfaenglichen Schwierigkeiten mit dem Geldabheben und einer ca. einstuendigen Busfahrt sind wir in Seoul angekommen und haben uns in ein Gaestehaus einquartiert. Wir wohnen fuer diese zwei Naechte mit 5 weiterenn Leuten (1 Kanadier, 1 Amerikaner, 1 Schweizer und 2 Schwedinnen) zusammen und haben es insgesamt sehr gut getroffen.
Heute haben wir auf eigene Faust mit der U-Bahn die City (Seoul Downtown) besichtigt und konnten dabei vielfaeltige Eindruecke gewinnen. Die Koreaner sind allesamt sehr freundlich und hilfsbereit, viele koennen allerdings gar kein Englisch. Das U-Bahnsystem ist super ausgebaut und eine Fahrt (egal wohin) kostet ca. 60 Cent.
Den letzten Tag in Seoul haben wir mit unserem Schweizer Zimmerkollegen Andi und einer koreanischen Freundin von ihm (Mika) verbracht. Sie hat bereits einige Zeit in der Schweiz und in D gelebt und konnte uns daher auf deutsch viele interessante Dinge rund um Seoul erzaehlen. Zum Abschluss waren wir in einem typischen koreanischen Lokal beim Mittagessen und konnten so (im Schneidersitz auf dem Fussboden) den Anfangs schlechten Eindruck vom korenaischen Essen aus unseren Koepfen vertreiben. Das Essen ist interessant, vielfaeltig und vor allem sehr scharf.
Der Flug nach Auckland verlief problemlos und wir sind sicher gelandet.