Montag, 14. September 2009

Heimreise


Meine Aufenthalte in Coffs Harbour und Byron Bay waren leider jeweils recht kurz, es hat sich aber gelohnt. V.a. Byron Bay hat mir super gefallen, dort liegt der östlichste Punkt Australiens und ich hatte auch mit dem Wetter Glück - ich konnte vormittags Wandern gehen und den Nachmittag am Strand verbringen.
Anschließend ging es weiter nach Brisbane und dort habe ich meine letzten 4 Nächte verbracht. Das Highlight war der Beusch der Lone Pine Koala Sanctuary mit ca. 130 Koalabären und vielen weiteren australischen Tieren.

Meine Heimreise verlief auch relativ problemlos. Ich musste zuerst von Brisbane nach Auckland fliegen und nach einer Nacht am Flughafen ging es dann am Dienstag früh weiter nach Seoul.
Dort hat mir die Fluggesellschaft ein Hotelzimmer im Hyatt bezahlt, wie ich später rausgefunden habe, kostet dieses Zimmer regulär 160 Euro pro Nacht und es war dementsprechend gut ausgestattet und auch das Essen hat auf ganzer Linie überzeugt.
In Deutschland habe ich dank der Bahn noch eineinhalb Stunden wg. Verspätungen verloren und bin daher erst um halb zwölf angekommen. Die ersten beiden Tage hatte ich noch einen ziemlichen Jetlag (bin an beiden Tagen in der früh um 5 aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen...) aber mittlerweile hat sich alles wieder eingespielt.

Sonntag, 30. August 2009

Sydney


Das Wetter hat sich in den naechsten Tagen in Sydney deutlich gebessert und so hatte ich die Moeglichkeit, mir die Stadt bei strahlendem Sonnenschein anzuschauen. Ich habe unter anderem eine Hafenrundfahrt per Boot gemacht und so super Sicht auf Opera House und Harbour Bridge gehabt. Am darauffolgenden Tag bin ich dann mit dem Zug un den Blue Mountains Nationalpark gefahren und bin dort einige Kilometer gewandert. Donnerstag und Freitag hab ich am Bondi Beach verbracht, dem groessten Strand in Australien. Zu Spitzenzeiten im Sommer sind dort wohl ueber 40.000 Handtuecher aneinandergereit.
In meinem Hostel waren viele nette Leute aus der ganzen Welt und wir hatten Abends eine prima Zeit. Wir haben zur Gitarre gesungen, Wein getrunken und uns gegenseitig ausgetauscht. Es waren andere Deutsche dabei, Hollaender, Englaender, Australier, Neuseelaender und sogar zwei aus Pakistan. Ich musste das Hostel gestern leider verlassen und war echt traurig darueber. Die zusammengewuerfelte Gruppe hat so gut harmoniert, war echt unglaublich.

Ich bin dann gestern mit dem Bus weitergefahren und bin mittlerweile in Coffs Harbour (noerdlich von Sydney). Morgen geht's nach Byron Bay und am Donnerstag werde ich in Brisbane, der letzten Station meiner Reise, ankommen. Es fuehlt sich wirklich komisch an, das halbe Jahr ist so schnell vergangen und langsam aber sicher muss ich meine Heimreise planen.

Montag, 24. August 2009

Die letzten Tage in Neuseeland


Meine letzten Tage in Neuseeland habe ich ganz im Norden der Insel verbracht. Das Klima in den Northlands ist ganzjaehrig recht mild und wir hatten bis auf einen verregneten Tag bestes Wetter. Highlight war der Besuch des Leuchtturms am Cape Reinga, dem noerdlichsten Punkt in Neuseeland. Dort kann man kilometerweit auf das Meer hinausschauen - echt traumhaft. Etwas weiter suedlich befindet sich der "90 Mile Beach", ein 89 km langer Sandstrand, den man mit einem Allradwagen entlang fahren kann. Wir hatten leider nicht die Moeglichkeit dazu (kein Allrad...), aber immerhin konnten wir 150m hohe Sandduenen besichtigen und auf den Duenen wandern.
Danach haben wir noch den Waipoua Kauri Forest besucht. Dort stehen riesige Kauri-Baeume, der groesste ist ca. 1250 Jahre alt und hat bei einer Hoehe von 51,5m einen Umfang von ca. 13,77m - er wird daher auch "Lord of the Forest" genannt.

Gestern Abend habe ich mich dann auf den Weg zum Flughafen gemacht und nach einer Nacht am Flughafen bin ich heute frueh um 7.30 Uhr Ortszeit hier in Sydney gelandet. Vormittags war das Wetter super, mittlerweile regnet es leider in Stroemen. Was ich bisher von Sydney gesehen habe ist echt Klasse, ich bin vorher in Richtung Hafen spaziert und habe mir dort das Opera House und die Harbour Bridge angeschaut.
Ich werde bis Samstag morgen hier bleiben und mach mich dann per Bus auf den Weg nach Brisbane, mit 2 Zwischenstops (Coffs Harbour + Byron Bay).

Donnerstag, 20. August 2009

Nordinsel


Mittlerweile bin ich erfolgreich auf der Nordinsel angekommen und hab den ersten Teil meiner Reise hier bereits hinter mir.
Am Samstag sind wir in Wellington angekommen, waren Abends etwas in der Stadt unterwegs und haben uns am Sonntag die Innenstadt angeschaut. Danach sind wir weiter nach Napier und ueber Gisborne und das East Cape entlang nach Tauranga gefahren. Wettertechnisch hatten wir zwei tolle Tage, der Rest war leider durchwachsen.

Heute haben wir Robert am Flughafen in Auckland rausgelassen - er fliegt morgen weiter nach Sydney (gute Heimreise) und fliegt nach einem kurzen Stopover zurueck nach Deutschland. Die Nacht heute verbringen wir in Auckland und dann geht es weiter in die Northlands, dort werde ich meine letzten Tage in Neuseeland verbringen...

Unterwegs haben wir einen kurzen Abstecher nach Hamilton gemacht und dort Michael (den Autor des Fishing-Magazins) besucht. Er hat mir einige Fotos von unserer Tour geschickt (siehe Galerie).

Freitag, 14. August 2009

Abschied aus Nelson


Mittlerweile ist die Zeit fuer meinen Abschied aus Nelson gekommen. Ich habe die letzten zweieinhalb Wochen in Nelson im Paradiso Hostel verbracht und dort viele nette Leute getroffen, u.a. ein Dartteam aus Whangerei (Northlands). Sehr nette Leute und wir hatten hier in Nelson eine prima Zeit und wenn alles klappt, werde ich Rob & Mere, Hawk & Lexia, Rick und alle anderen in meinen letzten Tagen in Neuseeland noch besuchen.
An den Wochenenden war ich nochmals etwas rund um Nelson wandern und hab ein letztes Mal die schoene Gegend in und um Nelson geniessen koennen.

Und zum kroenenden Abschluss habe ich vergangenen Mittwoch und Donnerstag die Moeglichkeit bekommen, Fischen zu gehen. Wir haben dazu zwei Naechte im Wochenendhaus von Masons (mein Chef) Eltern in der Okiwi Bay verbracht und sind zweimal raus in die Marlborough Sounds gefahren. Mit dabei war noch Dan (ein Freund von Mason, er hat sich vor kurzem als Charterfischer Selbststaendig gemacht) und Michael (der Herausgeber des in NZ sehr beliebten „Fishing“-Magazins).
Wir waren daher nicht nur „ganz normal“ Fischen sondern haben zwei Stories fuer das „Fishing“ Magazin erlebt. Am Mittwoch haben wir nach Groper gefischt, diese Fische halten sich in ueber 200m Tiefe auf und die gefangenen 11 Exemplare (immerhin 2 davon waren von mir!) haben zwischen 18 und 35 Pfund auf die Waage gebracht. Es war ein ziemlicher Kraftakt die Fische aus der Tiefe an die Oberflaeche zu hiefen, es hat aber tierisch Spass gemacht!
Am Donnerstag haben wir dann Scallops (Jakobsmuscheln) aus dem Meer gezogen und sind anschliessend noch etwas weiter rausgefahren zum Fischen, haben aber nur recht kleine Fische gefangen. Die zwei Tage waren wunderbar, mit die besten meiner ganzen Reise.
Das Magazin mit den Stories wird in ca. 2 Monaten veroeffentlicht und ich bekomme eine Ausgabe nach Hause geschickt. Meine Fotos sind leider nicht so besonders gut geworden, auf dem Weg nach Auckland werde ich aber versuchen, einen Zwischenstop bei Michael (in Hamillton) einzulegen und ein paar von seinen Fotos auf meinen USB-Stick zu bekommen.

Ich mache mich jetzt dann auf den Weg nach Picton zur Faehre nach Wellington. Ich habe dazu einen Relocation-Deal an Land gezogen, ich ueberfuehre ein Mietauto von Nelson nach Picton und muss nur das Benzin bezahlen.
Ich werde in Picton Regina und Robert treffen, wir wollen dann gemeinsam ueber Gisborne und das East Cape in Richtung Auckland fahren. Von dort aus geht es fuer mich am 24.08. weiter nach Sydney.

Freitag, 24. Juli 2009

Samoa

Nach 9 Tagen in der Suedsee - genauer gesagt in Western Samoa - bin ich wieder zurueck in Neuseeland. Ich habe meinen "Praktikumsurlaub" dazu genutzt, um etwas Sonne zu tanken und in eine ganz andere Kultur reinzuschnuppern.

Nach einer Nacht in Auckland am Flughafen und einem reibungslosen Flug habe ich meinen ersten Tag auf der Insel in der Hauptstadt Apia (hat ca. 40.000 Einwohner, ist jedoch keine Stadt wie wir sie kennen, mehr ein langgezogenes Dorf) verbracht und mir Informationen rund um Land und Leute geholt. Am zweiten Tag hab ich mir dann ein Auto gemietet und bin einmal um die Insel gefahren. Hab mich etwas wie zu Hause gefuehlt, denn in Samoa wird auch auf der rechten Strassenseite gefahren. Ich musste jedoch recht vorsichtig fahren, die Strasse gehoert in Samoa allen und daher sitzen dort oefters Menschen auf der Strasse, es laufen Hunde und Schweine darauf herum und die Samoaner sind nicht gerade die besten Autofahrer, da sie nichtmal einen Fuehrerschein haben muessen.

Ich habe auf der Rundfahrt viele schoene Orte gesehen, am besten hat es mir in Lalomanu gefallen und daher habe ich mich dazu entschieden, die folgenden Tage direkt am Strand zu verbringen.
Da die Kosten fuers Taxi relativ teuer sind, bin ich mit dem oeffentlichen Bus gefahren. In Samoa hat beinahe jedes kleine Dorf mindestens einen Bus und die fahren taeglich in die Hauptstadt - das Busnetz ist also sternfoermig aufgebaut und teilweise macht das sehr wenig Sinn.
Es gibt einen Busfahrplan, der Fahrer kann diesen aber je nach Lust und Laune abaendern und so gehoert Warten mit zum Geschaefft fuer die Fahrgaeste. Bis mein Bus nach Lalomanu aufgetaucht ist, sind allein eineinhalb Stunden (!!) vergangen. Der Fahrer hat dann noch ne weitere Stunde Leute in der Stadt eingesammelt und hat sich dann langsam aus der Stadt herausbewegt. Er musste dann allerdings noch zum Tanken und die meisten Samoaner haben noch Brot usw. besorgt... Im Endeffekt hab ich mit dem Bus 5 Stunden gebraucht fuer ne Strecke die ich am Tag zuvor in etwas mehr als einer Stunde gefahren bin. War aber trotzdem witzig und ein Erlebnis, die Bussse sind alle bunt bemalt und es laeuft laute (teilweise zu laute) Musik waehrend der Fahrt.

Eigentlich hatte ich vor, 3 Tage am Strand zu verbringen und wollte anschliessend auf die zweite Insel (Savai'i) rueberschauen. Wg. dem relativ unsicheren Faehrplan (ich haette am Dienstag zurueck muessen und da fahert wohl nur eine recht kleine an diesem Tag), hab ich den Strandurlaub dann aber auf 5 Tage ausgedehnt. Ich hab 10 Meter vom Strand weg in einem Fale (im Prinzip eine sehr einfache Huette am Strand, es gab Licht darin und eine Matratze - das war's!) uebernachtet und war oft im Meer schwimmen und schnorcheln. Beim Schnorcheln bin ich mir wie bei "Findet Nemo" vorgekommen - in den Korallen nur wenige Meter vom Ufer entfernt sind jede Menge Fische zu Hause, in den schoensten Farben.

Am Dienstag hab ich mich dann wieder in Richtung Stadt aufgemacht. Der erste Bus faehrt laut "Plan" um 5.30 Uhr - im Endeffekt bin ich um 6.45 Uhr eingestiegen. Habe mich ueber das furehe (unnoetige) Aufstehen geaergert.
In der Stadt hab ich dann das Grabmahl von Robert Louis Stevenson (Autor der "Schatzinsel") besucht und bin auf dem Rueckweg ziemlich nass geworden nachdem es angefangen hat, in Stroemen zu schuetten. Das Wetter kann sich wirklich schlagartig aendern, innerhalb von einer Stunde hat es sich nach strahlendem Sonnenschein zugezogen und zu schuetten begonnen. War aber auch ganz angenehm, das Laufen in der Hitze und der Sonne war anstrengender!

Zurueck im Hostel habe ich dann noch nen Deutschen kennengelernt und mit ihm den Abend und den naechsten Tag bis zur Fahrt zum Flughafen verbracht. Wir waren noch in Samoas Nationalmuseum (3 kleine Raeume...) und ich hab den Bus um 14 Uhr genommen. Diesesmal war er relativ peunktlich und ich musste noch knappe 6 Stunden bis zum Abflug rumbringen. Auf dem Flughafen (am Airport Memmingen ist definitiv mehr los - gestern sind insgesamt 3 Fluege von Samoa aus gestartet) hat ich dann riesig Glueck und noch ne weitere Deutsche getroffen, die ich schon zweimal in Neuseeland getroffen hab. Wir konnten die Zeit daher recht gut rumbringen und mitlerweile bin ich wieder gut angekommen.

Samoa war fuer mich ein komplett neues Land - von der Metalitaet, der Kultur, vom Handeln und auch von der Landschaft und der Lebensweise habe ich viele neue Eindruecke gewonnen.
Generell sind die Leute dort recht arm und ihre Haeuser sind in ziemlich schlechtem Zustand. Viele Samoaner sind arbeitslos, ausser in der Landwirtschaft, im Bau und im Transportwesen (es gibt wahnsinnig viele Taxen) gibt es kaum Arbeitsstellen.
Jedes Dorf ist ein eigener Stamm und die Bewohner eines Dorfes geben ihre Einkuenfte dem Chief und der verteilt dann an die Bewohner um.
Die Leute haben dort ein ziemliches Muellproblem, der Muell nur ungeregelt abgeholt und viele Verpackungen, Tueten usw. landen einfach im Strassengraben. Das Leben haengt dort einige Jahre dem uns bekannten hinterher.
Die Reise hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, ich hab viele neue Impressionen gewonnen und was ganz Neues gesehen nachdem ich in Neuseeland mittlerweile schon ziemlich rumgekommen bin.

Dieses Wochenende werde ich in Auckland verbringen und dann geht's auf zum Schlusssprint im Praktikum - 3 Wochen verbleiben und dann geht's ab auf die Nordinsel fuer 10 Tage und die letzten zwei Wochen meiner Reise werde ich in Australien (zwischen Sydney und Melbourne) reisen.

Montag, 29. Juni 2009

Fishing @ Marlborough Sounds


Mittlerweile wird das Leben in Nelson mehr und mehr zum Alltag fuer mich, jedoch gab es einige Highlights in den letzten Wochen:
Am Montag vor 2 Wochen konnte ich meinen Campervan verkaufen. 2 Studenten sind ueber das schwarze Brett der Uni auf mein Angebot aufmerksam geworden. Die Beiden (sie kommt aus Schweden und er aus Australien) studieren Marketing & Tourism und wollen den Campervan in ihren Ferien nutzen. Ich bin froh ueber den Verkauf, ansonsten haette ich das Auto behalten und waere am Ende meiner Zeit wieder nach Auckland gefahren und haette das Auto dort verkauft. Nachdem der Tuev hier nur 6 Monate gilt, haette ich in dem Fall aber noch einiges ins Auto investieren muessen und bin gluecklich, dass ich es jetzt verkaufen konnte.

Am Tag darauf waren wir dann Kajakfahren im Abel Tasman Nationalpark. Die Ausruestung wurde uns von der Uni gestellt und so konnten wir sehr guenstig (fuer 20 NZ$, also ca. 9 Euro) einen Tag auf dem Meer verbringen und haben viel schoenes gesehen.

Das darauffolgende Wochenende verlief eher ruhig. Es war fuer 3 andere deutsche Praktikanten das letzte Wochenende in Nelson und so haben wir ein bisschen gefeiert und sind am Sonntag in Stoke wandern gegangen.

Und letzte Woche hat mich mein Chef zum Fischen mitgenommen, ich habe einen der schoensten Tage hier in Neuseeland erlebt.

Wir sind am Mittwoch um 15 Uhr in Nelson weggefahren und haben die Nacht im Wochenendhaus vom Vater meines Chefs verbracht. Haben Abends Fish & Chips gegessen und wollten dann noch ein Possum (die sind hier eine grosse Plage, wurden vor einiger Zeit aus Australien eingeschleppt und bedrohen die heimische Tierwelt) schiessen, allerdings haben wir leider nicht die Moeglichkeit dazu bekommen...

Am Donnerstag morgen ging es dann um 8 in der Frueh raus aufs Meer. Das Boot liegt in der Okiwi Bay in den Marlborough Sounds, zu unserem ersten Fishing-Spot (oberhalb der D’Urville Island) sind wir ca. eine Stunde hingefahren. Allein die Bootsfahrt durch die Sounds war schoen, das Fischen hat aber auch riesig Spass gemacht. Der Anfang verlief schleppend aber dann haben doch einige Fische angebissen und wir haben einen guten Fang gemacht. War teilweise recht anstrengend, wir haben in ueber 120m tiefem Wasser gefischt und das Hochziehen der Fische war nicht ohne. Einmal haben zwei Fische (2 Trevally) auf einmal bei mir angebissen, die zwei hochzuziehen hat einiges an Kraft gekostet, aber es hat sich definitiv gelohnt. Daher gabs in den letzten Tagen recht oft Fisch, hab immer noch ein paar Filets im Gefrierfach.
Auf dem Rueckweg in die Okiwi Bay sind dann noch einige Delphine neben uns hergeschwommen, ich war mit meinem Foto aber leider zu langsam.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Anfang Juni


Ich hab mich mittlerweile prima in Nelson eingelebt. Neben mir sind noch weitere Praktikanten (groesstenteils auch Deutsche...) hier und wir schliessen uns an den Wochenenden zusammen um gemeinsam die Gegend zu erkunden. Das Umland hat einiges zu bieten, man kann hier prima wandern gehen oder einfach nur die wunderschoenen Straende geniessen.
Vergangenes Wochenende waren wir zu viert im Nelson Lakes Nationalpark und sind dort auf den Mt. Robert hochgestiegen. Ich hab meine Jacke zu Hause liegen lassen und war daher gottfroh, dass Andi (macht hier ein Praktikum bei einem Bauunternehmen) die Sicherheitsjacke seiner Firma dabei hatte - sieht zwar lustig aus, aber das Teil hat prima den Wind abgehalten.
Am kommenden Wochenende wollen wir den 51 km langen Abel Tasman Coastal Track laufen, dort soll es gigantische Ausblicke auf die Landschaft im Nationalpark geben - nur leider ist die Wettervorhersage bisher sehr durchwachsen, mal sehen ob sich das noch bessert.

Letzte Woche hatte ich in der Bibliothek eine lustige Begegnung: Ich bin mit meiner "Memmingen"-Weste in die Bibliothek marschiert und wurde gefragt, ob ich aus Memmingen komme. Gefragt hat mich eine Frau die vor ca. 30 Jahren aus Deutschland ausgewandert ist und ihre Kindheit in der Kramerstrasse verbracht. Da hat sich mal wieder gezeigt, wie wahnsinnig klein die Welt doch ist!

Mit meinem Praktikum ist soweit auch alles bestens. Ich bekomme einen breiten Einblick in die Geschaeftsvorgaenge der Autovermietung und nachdem der Winter angekommen ist bleibt mehr Zeit fuer die Planungen der naechsten Saison. Unter anderem planen wir gerade die Marketingaktionen fuer den Sommer 09/10 und ich bin schoen eingespannt.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Golden Bay / Abel Tasman National Park


Die letzten 2 Wochen vor Praktikumsbeginn hab ich an vielen schoenen Stellen der Suedinsel verbracht, die letzte Woche in der Golden Bay und im Abel Tasman National Park (beides schon relativ nah an Nelson).
Wettertechnisch hatte ich ziemlich Glueck, bis auf etwas Regen und ein paar Schneeflocken in Queenstown war es groesstenteils sonnig. Als es angefangen hat zu schneien ist ein Maedel aus Malaysia fast ausgeflippt und hat versucht, die Flocken mit der Kamera einzufangen. Das waren die ersten Schneeflocken in ihrem Leben, in Malaysia ist es dafuer viel zu warm - es gibt dort nichtmal Apfelbaeume (!) weil das Klima dort einfach zu unpassend ist.
Ansonsten war Bungy-Springen in Queenstown von der 43m hohen Kawarau-Bridge eine coole Erfahrung. Ich hatte am Anfang groessten Respekt aber es hat wahnsinng Spass gemacht :)

Die Golden Bay bildet den noerdlichsten Punkt der Suedinsel und der Abel Tasman Nationalpark schliesst sich suedlich daran an. Das Klima ist dort relativ mild, dort wird recht viel Obst angebaut (jede Menge Kiwis, Aepfel, Birnen und Feijoas die auch als Ananas-Guave bekannt sind aber mir nicht besonders gut geschmeckt haben). Der Nationalpark bietet viele schoene Wanderwege und Moeglichkeiten zum Kajakfahren. Das hab ich bis jetzt noch nicht geschafft, wird aber Mitte Juni nachgeholt.

Ansonsten ist mit meinem Praktikum alles bestens verlaufen. Ich bin am Samstag Nachmittag in Nelson angekommen und hab mein Zimmer im Studentenwohnheim bezogen. Momentan bin ich allein in einem 2-Mann Apartment das recht gut ausgestattet ist und erst vor kurzem gebaut wurde. Aber trotzdem ist die Wohnung ueberhaupt nicht isoliert und nachts kuehlt es ganz schoen ab.
Am Montag morgen bin ich dann zu meiner Betreuerin in die Uni gegangen und nach einem Campusrundgang hat sie mich dann in meine Firma gefahren. Die Autovermietung liegt etwas ausserhalb in einem Industriegebiet nah am Flughafen. Ich bin dort sehr freundlich aufgenommen worden und fuehl mich richtig wohl. Der Chef wurde am Montag am Knie operiert und kommt vermutlich erst naechste Woche wieder ins Buero, bin schon auf ihn gespannt nachdem ich bisher nur mit ihm telefoniert habe.

Samstag, 2. Mai 2009


Im Anschluss an die Zeit im Peel Forest bin ich weiter nach Christchurch gefahren. Christchurch ist mit ca. 320.000 Einwohnern die groesste Stadt auf der Suedinsel. Wie der Name schon sagt, gibts es hier jede Menge alte Kirchen zu sehen und auch sonst hat die Stadt einiges zu bieten.

Anfang der Woche habe ich mich dann auf dem Weg nach Hanmer Springs, dem bekanntesten Wohlfuehlzentrum auf der Suedinsel, gemacht. Unterwegs auf einem Parkplatz habe ich einen Deutschen getroffen der sich mir spontan angeschlossen hat. Wir sind dann zu zweit in die Therme (das Dorf ist von Bergen umgeben und unter freiem Himmel - mit super Aussicht - gibt es dort 9 verschiedene Whirlpools mit Temperaturen von bis zu 41 Grad) gegangen und haben dort Christian und Greta getroffen. Die Nacht haben wir dann zu viert auf einer Parkbucht in den 2 Campervans verbracht und sind anschliessend nach Kaikoura weitergefahren.
Kaikoura liegt an der Kueste, das Wasser ist dort relativ nah beim Ufer jedoch schon ziemlich tief und daher sind hier oefters Delphine und Wale zu beobachten. Delphine habe ich ein paar (allerdings in ziemlicher Entfernung) gesehen, Wale leider nicht.

Den darauffolgenden Tag bin ich dann wieder Richtung Sueden gefahren und habe die Banks Peninsula angesteuert. Dort liegt das malerische Doerfchen Akaroa (auf Deutsch:"langer Hafen"), das mit Franzoesischen Strassennamen noch Rueckschluesse auf seine ersten Siedler zulaesst.

Mittlerweile bin ich wieder in Christchurch angekommen. Morgen frueh kommt eine Freundin von mir hier an. Sie verbringt z.Zt. ein Au-Pair Jahr in Amerika und kommt fuer 2 Urlaubswochen nach Neuseeland. Wir wollen gemeinsam erstmal in Richtung Queenstown fahren und dann an der Westkueste in Richtung Nelson, wo in 2 Wochen mein Praktikum beginnt.

Sonntag, 19. April 2009


In Dunedin habe ich mit Christian noch die Speight's Brauerei besichtigt, war aber relativ enttaeuscht davon. Wir wurden ca. eine Stunde durch die menschenleere Brauerei gefuehrt und haben mehr oder weniger eine Werbeveranstalltung der Brauerei besucht. Aber immerhin haben wir erfahren, warum das Bier hier teilweise recht suesslich schmeckt: Vielen Bieren wird waehrend des Brauvorganges Zucker zugesetzt um den Prozess der Alkoholentwicklung zu beschleunigen...
An den darauffolgenden Tagen habe ich noch die steilste Strasse der Welt (bis zu 42 Grad Steigung) angeschaut und weitere Highlights in und um die Stadt. Am Freitag bin ich dann ueber die Tunnel Beach (ca. 1870 hat ein Herr Cargill einen Tunnel in die Felsformation runter zum Strand geschlagen, um den Strand fuer seine Familie zugaenglich zu machen) weiter an der Ostkueste in Richtung Norden gefahren. Auf dem Weg hab ich mir einige interessante Plaetze angeschaut (u.a. die Elephant Rocks) und war etwas Wandern.

Zur Zeit bin ich in Geraldine und werde heute Mittag weiter auf der Nebenstrecke in Richtung Christchurch fahren. Mein naechster Stop wird ca. 25 Km von hier entfernt sein, dort gibt es ein weitlaeufiges Waldgebiet (Peel Forest) mit weiteren Wanderwegen und jahrhunderte alten Baeumen.

Samstag, 11. April 2009

Milford Sound / Catlins / Dunedin

Nach unserem Aufenthalt in Queenstown sind wir weiter zum Milford Sound gefahren. Anfangs hatten wir etwas Regen auf der Fahrt aber Richtung Milford Sound wurde das Wetter immer besser.
Fuer den darauffolgenden Tag haben wir dann eine Bootstour durch den Sound gebucht, leider hat es die ganze Fahrt durch in Stroemen geregnet. War aber auch sehr beeindruckend, das Wasser hat sich seinen Weg an den Bergen hinunter gesucht und so sind viele kleine Wasserfaelle entstanden.

Anschliessend sind wir weiter in Richtung Sueden gefahren und haben zwei Tage in den Catlins (Nationalpark) verbracht. Der Nationalpark hat sehr viele gruene Wiesen zu bieten und hat einiges vom Allgaeu.

Seit Mittwoch Abend bin ich in Dunedin und hab genug Zeit um mir die Stadt und das Umland anzuschauen. Gestern bin ich auf die Otago Peninsula gefahren und konnte bei bestem Wetter die Vielfalt der Natur geniessen und einige Tiere beobachten.
Auf dem Rueckweg in die Stadt ist mir das "Dunedin Ice Stadium" auf der Karte aufgefallen und ich bin vorbeigefahren, um mir das Stadion anzuschauen. Vor dem Eingangstor gab es dann eine Ueberraschung: Zur Zeit findet hier die Eishockey-WM der Division III statt und gestern war der erste Tag. Ich hab mir gestern zwei Spiele angeschaut (Irland - Griechenland und Neuseeland - Luxemburg) aber das Niveau war sehr schwach, kommt bei weitem nicht an das gewohnte Bayernliganiveau heran. Und auch der Zuschauerzuspruch ist sehr gering, das erste Spiel sahen keine 200 Leute und beim Neuseelandspiel ware es geschaetzte 500-600 Zuschauer.

Donnerstag, 2. April 2009

Lake Tekapo / Mt. Cook Nationalpark


Martin ist mittlerweile gut zu Hause angekommen (viele Gruesse) und ich bin weiter an den Lake Tekapo gefahren. Habe mit dort am Sonntag ein Mountainbike ausgeliehen und die Gegend rund um den See erkundet. Das Wetter hat mitgespielt und so konnte ich zwei schoene Tage mit Wandern und Biken verbringen. In meinem Hostel hab ich dann einen Schweizer (aus der frz. Schweiz - wir konnten uns aber nur auf Englisch unterhalten, weil seine Deutschkenntnisse aehnlich gut waren wie meine Franzoesischkenntnisse ;) ) und mit dem hab ich mich dann am Dienstag auf dem Weg zum Mt. Cook Nationalpark gemacht. In diesem Nationalpark gibt es 22 Berge mit einer Hoehe von ueber 3.050 m, der Mt. Cook ist der hoechste Berg in NZ mit 3.754 m und wird von den Maori Aoraki genannt, was soviel bedeutet wie "Durchbohrer der Wolken". Leider war das Wetter am Dienstag nicht besonders gut und so haben wir den Tag in dem Dorf Twizel verbracht.
Am Mittwoch hat sich die Situation gebessert und wir haben uns bei leichter Bewoelkung auf zum Mueller Hut (eine unbewirtschaftete Berghuette) gemacht. Der Weg war zwar nur knappe 5 Km lang, aber ueber 1.000 Hoehenmeter mussten ueberwunden werden. Die Wanderung war anstrengend, es hat sich aber sehr gelohnt. Auf dem Hut war es noch bewoelkt aber auf dem Rueckweg sind die Wolken dann verschwunden und wir hatten einen schoenen Ausblick auf das Hooker Valley.
Mittlerweile bin ich auf dem Weg nach Queenstown. Dort werd ich eine Nacht verbringen und dann gehts mit Christian und Greta in Richtung Milford Sound, wir wollen dort am Sonntag eine Bootstour mitmachen.

Freitag, 27. März 2009

Fahrt von Queenstown nach Christchurch


Martin fliegt morgen wieder nach Hause und sein Verbindungsflug nach Auckland geht ab Christchurch. Daher sind wir von Queenstown aus mit vielen Zwischenstopps nach Christchurch gefahren. Kurz nach Queenstown hatten wir eine Schafherde vor uns und wussten erst nicht, was wir machen sollen. Der Schaefer hat das wohl gemerkt und uns ein "drive thru" zugerufen. Wir sind dann ganz langsam und vorsichtig durch die Herde gefahren und hatten einen riesen Spass dabei.
An der Kueste haben wir dann versucht, Pinguine zu sehen. Unser erster Stopp war in Moeraki, aber ausser den Boulders (Steinkugeln direkt am Strand) haben wir leider nichts zu sehen bekommen. An den naechsten Straenden hatten wir auch Pech und so haben wir auf die "Pinguinstadt" Oamaru gehofft. Wir haben einige Seeloewen beim Faulenzen sehen koennen aber ausser Pinguinstatuen und Warnschildern war es wieder nichts.
Nach einer Nacht auf einem verlassenen Berggipgfel (wir sind 5 Stunden vor unserem Auto gesessen und innerhalb dieser Zeit sind gerademal 9 Autos vorbeigefahren) mit einem schoenen Sonnenuntergang sind wir mittlerweile gut in Christchurch angekommen. Die Naechte verbringen wir hier auf einem Campingplatz der nur 3 Minuten vom Stadtzentrum entfernt ist. Martin fliegt morgen nach Hause und ich werde dann wieder Richtung Sueden weiterziehen.

Montag, 23. März 2009

Suedinsel

Seit Sonntag sind wir auf der Suedinsel. Nach der Ankunft sind wir den malerischen Queen Charlotte Drive an der Kueste entlang gefahren und haben die Nacht auf einem kleinen abgelegenen Campingplatz bei Havelock verbracht. Am darauffolgenden Morgen waren wir wandern und sind anschliessend nach Punakaiki an die Westkueste gefahren. Dort haben wir Christian (ein Studienkollege von Martin und mir) und Greta getroffen und zusammen drei Tage (u.a. mit Surfen) verbracht. In Punakaiki konnten wir zudem die Pancake Rocks beachten und haben einen eindrucksvollen Einblick in die Kraft des Meeres bekommen. Durch jahrtausende langes einwirken hat sich dort eine einzigartige Steinformation entwickelt.
Unser naechstes Ziel war der Franz Josef Gletscher und am darauffolgenden Tag haben wir den Fox Gletscher angeschaut.
Mittlerweile sind wir in Queenstown, der Stadt mit dem reichhaltigsten Angebot an Extremsportarten, und werden morgen weiterziehen in Richtung Westkueste.

Mittwoch, 18. März 2009

Wellington

Nach unserer Zeit in New Plymoth sind wir den Surf Highway in Richtung Sueden entlang gefahren und haben drei Tage in Wellington verbracht. Wellington ist eine wunderschoene Stadt und wir hatten gigantisches Wetter und konnten uns so saemtliche Sehenswuerdigkeiten anschauen. Am Samstag fand zudem noch das Vodafone-Musikfestival statt. Es war schon monatelang ausverkauft und so sind wir leider nicht direkt auf das Festivalgelaende gekommen, wir haben jedoch vor dem Gelaende einiges von den 35 Bands mitbekommen und konnten eine Band sogar live betrachten, nachdem die Absperrung nicht fuer alle Gebiete so ernst genommen wurde.
Am Sonntag haben wir dann mit der Faehre von Wellington nach Picton auf die Suedinsel uebergesetzt. Wir hatten dabei wieder traumhaftes Wetter und konnten sogar einige Pinguine im Wasser schwimmen sehen. Die Fahrt dauerte drei Stunden, ist bei strahlendem Sonnenschein und der wunderschoenen Aussicht jedoch sehr schnell vergangen.
Am Montag haben wir eine dreistuendige Raftingtour durch den Buller River mitgemacht und konnten dabei u.a. von einer 9 Meter hohen Klippe in den Fluss springen. Jetzt sind wir in Punakaiki im Hostel und geniessen eine traumhafte Aussicht auf das Meer und auf die Pancake Rocks, eine Gebirgsformation die durch den Einfluss des Meeres aussieht wie viele uebereinander gestappelte Pfannkuchen.
In den naechsten Tagen werden wir weiter in Richtung Sueden Reisen und auf dem Franz Josef Gletscher wandern.

Montag, 9. März 2009

Die ersten Tage in Neuseeland


Wir sind mittlerweile gut in NZ angekommen. Wir haben uns nach der Ankunft einen Van angeschaut und uns einstimmig fuer das Auto entschieden. An dem Van war jedoch der Rotator zur Kuehlung des Motor defekt und so musste der Wagen am naechsten morgen in die Werkstatt. Dadurch haben wir die Moeglichkeit bekommen, uns Auckland naeher anzuschauen. Auckland hat jedoch nicht besonders viel zu bieten, es ist eine Grossstadt wie jede andere...
Wir waren daher froh, dass wir am darauffolgenden Tag in Richtung Coromandel Peninsula aufbrechen konnten. Dort haben wir viele traumhafte Staende gesehen, u.a. die Steinformationen des Cathedral Cove. Danach ging es weiter nach Tauranga, einer malerischen Stadt an der Ostkueste. Dort haben wir die Nacht im Hostel verbracht und sind anschliessend zum Lake Taupo, dem groessten See in NZ, weitergefahren. Danach ging es zum Tongariro Alpine Crossing, eine ca. 20 km lange Tageswanderung ueber einen Vulkan. Trotz flotten Schrittes waren wir 5,5 Std. unterwegs, auf dem Gipfel war es sehr stuermisch und es hat angefangen zu Regnen.
Zur Zeit sind wir in New Plymouth auf einem Caravan Parkplatz. Das Wetter soll morgen richtig gut werden und daher haben wir uns dazu entschlossen, an einem Surf-Kurs teilzunehmen.

Montag, 2. März 2009

Seoul


Nach einem sehr angenehmen ca. zehneinhalbstuendigen Flug sind wir in Seoul/Incheon gelandet. Das Essen im Flugzeug war nicht so der Bringer, wir haben uns aber auch fuer die koreanische Variante entschieden und bekamen u.a. eine Seealgensuppe...
Nach anfaenglichen Schwierigkeiten mit dem Geldabheben und einer ca. einstuendigen Busfahrt sind wir in Seoul angekommen und haben uns in ein Gaestehaus einquartiert. Wir wohnen fuer diese zwei Naechte mit 5 weiterenn Leuten (1 Kanadier, 1 Amerikaner, 1 Schweizer und 2 Schwedinnen) zusammen und haben es insgesamt sehr gut getroffen.
Heute haben wir auf eigene Faust mit der U-Bahn die City (Seoul Downtown) besichtigt und konnten dabei vielfaeltige Eindruecke gewinnen. Die Koreaner sind allesamt sehr freundlich und hilfsbereit, viele koennen allerdings gar kein Englisch. Das U-Bahnsystem ist super ausgebaut und eine Fahrt (egal wohin) kostet ca. 60 Cent.
Den letzten Tag in Seoul haben wir mit unserem Schweizer Zimmerkollegen Andi und einer koreanischen Freundin von ihm (Mika) verbracht. Sie hat bereits einige Zeit in der Schweiz und in D gelebt und konnte uns daher auf deutsch viele interessante Dinge rund um Seoul erzaehlen. Zum Abschluss waren wir in einem typischen koreanischen Lokal beim Mittagessen und konnten so (im Schneidersitz auf dem Fussboden) den Anfangs schlechten Eindruck vom korenaischen Essen aus unseren Koepfen vertreiben. Das Essen ist interessant, vielfaeltig und vor allem sehr scharf.
Der Flug nach Auckland verlief problemlos und wir sind sicher gelandet.

Montag, 16. Februar 2009

Kurz vor Reisebeginn

In knapp 2 Wochen geht’s los nach Neuseeland. Meine Vorbereitungen laufen in vollem Gange, sämtliche Formalitäten (Reisepass, Visum usw.) sind geklärt und zurzeit bin ich dabei, die letzten Besorgungen für die Reise zu erledigen.